Neu: Covid-19-Booster-Impfung (3. Impfung)

Am Donnerstagmorgen 09.12.2021 und 13.01.2022 wird eine Covid-19-Booster-Impfung (3. Impfung) angeboten:

  • Frühestens 6 Monate nach der 2. Impfung
  • Es wird Moderna® geimpft, halbe Dosis (50ng)
  • Impfstoff für Booster (3. Impfung) darf von 2. Impfung abweichen
  • Es gibt ein Zertifikat für Booster-Impfung (3. Impfung), wenn alles klappt gleich im Anschluss an die Impfung
  • Bitte Anmelden, kein Walk-in
  • Es können sich alle anmelden, die die 2. Impfung im Kanton St. Gallen gemacht haben (auf wir-impfen.sg registriert)
  • Bitte telefonisch voranmelden oder vorbeikommen, um die Zeit zu Fixieren.
  • Impfzertifikat (Papier oder Handy) und Krankenkassenkarte mitnehmen.
  • Erstimpfung an diesen Daten auch möglich (wenn beide Termine gehen)

 

Im Juni 2021 wurden bei uns die letzten Erstimpfungen durchgeführt.

Danach hörten wir vorläufig mit den Covid-19-Impfungen auf. Der Aufwand ist zu gross geworden. Aufwand und Ertrag stehen in keinem Verhältnis mehr. Wir beobachten den weiteren Verlauf und steigen bei Bedarf wieder ein.

Sobald es Einzelimpfungen (und nicht mehr nur 10er Fläschchen) gibt, werden wir es unseren Patienten wieder anbieten, wie die Grippeimpfung und andere Impfungen auch.

Bitte wenden Sie sich an die Impfzentren im Kanton St. Gallen.

 Risikogruppen-basierte Impfstrategie, welche die folgenden Zielgruppen 1–5 in hierarchischer Reihenfolge adressiert:

1. Besonders gefährdete Personen (BGP)
2. Gesundheitspersonal mit Patientenkontakt und Betreuungspersonal von BGP
3. Enge Kontakte von BGP (Haushaltsmitglieder)
4. Erwachsene in Gemeinschaftseinrichtungen mit erhöhtem Infektions- und Ausbruchsrisiko.
5. Alle anderen 

Weiterführende Informationen auf:

Covid19 Impfungen – Empfehlungen BAG 31. Dezember 2020
Krankheitsdefinitionen für Personen mit chronischen Krankheiten mit dem höchsten Risiko:

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Eidgenössisches Departement des Innern EDI Bundesamt für Gesundheit

Eidgenössische Kommission für Impffragen (EKIF)

Wirksamkeit gegen Covid-19-Erkrankung (COVID-19 Vaccine Moderna®)

Die Wirksamkeit von COVID-19 Vaccine Moderna® wurde in einer in den USA durchgeführten, rando- misierten Phase III-Studie (NCT04470427) mit 30 418 Teilnehmerinnen und Teilnehmern erfasst. 25 % der Teilnehmenden waren > 65 Jahre alt und 23 % gehörten aufgrund von Co-Morbiditäten zu ei- ner Risikogruppe für die Entwicklung eines schweren Krankheitsverlaufes [28] .

Ab dem 14. Tag nach Gabe der 2. Impfung wurde bei 11 der 14 134 mit COVID-19 Vaccine Moderna® geimpften und 185 der 14 073 mit Placebo geimpften Personen eine bestätige Covid-19-Erkrankung nachgewiesen. Das entspricht einer Wirksamkeit der Impfung von 94.1 % (95%CI 89.3–96.8). Die Wirk- samkeit war bei den 18–65-Jährigen mit 95.6 % (95 % CI 90.6–97.9) etwas höher als bei den ≥ 65- Jährigen mit 86.4 % (95 % CI 61.4–95.2).

Wirksamkeit nach 1. Dosis: 14 Tage nach Gabe der ersten Impfdosis konnte eine Wirksamkeit von 95.2 % (95%CI 91.2–97.4) nachgewiesen werden.

Weitere Analysen zeigen eine vergleichbar hohe Wirksamkeit bei Personen, die auf Grund von für Co- vid-19 spezifischen chronischen Erkrankungen in die Studie eingeschlossen wurden (chronische Lun- generkrankung oder mässiges bis schweres Asthma, signifikante Herzerkrankung, Adipositas (BMI ≥ 40 kg/m2), Diabetes mellitus, Lebererkrankung oder kontrollierte HIV Infektion).

Wirksamkeit gegen schwere Covid-19-Erkrankung (COVID-19 Vaccine Moderna®)

Obwohl die Anzahl schwerer Erkrankungen in der Studie gering war, deuten sekundäre Wirksamkeits- analysen auf einen grossen Nutzen des Covid-19-mRNA-Impfstoffs zur Prävention schwerer Covid-19- Erkrankungen hin: in der Kontrollgruppe wurden 30 schwere Erkrankungsfälle festgestellt, in der Inter- ventionsgruppe bisher keine, was einer berechneten Wirksamkeit von 100 % entspricht, siehe Tabelle 3b.

 Unerwünschte Impferscheinungen

Unerwünschte Impferscheinungen (UIE) wurden bei allen Probandinnen und Probanden mit einem elektronischen Studientagebuch über einen Zeitraum von jeweils 7 Tagen nach Dosis 1 und 2 erfasst. Die beobachteten UIE sind in Intensität sowie Wahrscheinlichkeit und Dauer des Auftretens vergleich- bar mit anderen Impfstoffen (z. B. saisonale Influenzaimpfung). Die UIE dauerten in aller Regel nur kurz an und waren meist mild [28].

Lokale UIE: Die lokalen UIE waren nach Dosis 2 geringfügig höher als nach Dosis 1. Schmerzen an der Einstichstelle traten bei 83.7 % nach der ersten Injektion und bei 88.6 % nach der zweiten Injektion auf. Schwellung an der Einstichstelle wurde bei 6.1 % nach Dosis 1 und bei 12.2 % nach Dosis 2 beobachtet, Lymphadenopathie bei 10.2 % der Teilnehmer nach Dosis 1 und bei 14.2 % der Teilnehmer nach Dosis 2. Rötung der Einstichstelle wurde bei < 10 % der Probandinnen und Probanden berichtet.

Systemische UIE: Im Vergleich von Dosis 1 und 2 kam es in allen untersuchten Altersgruppen bei der 2. Dosis etwas häufiger zu systemischen UIE. Nach der zweiten Injektion wurde bei 65.3 % von Abge- schlagenheit, bei 58.6 % von Kopfschmerzen, bei 58 % von Muskelschmerzen, bei 44.2 % von Schüt- telfrost, bei 15.5 % von Fieber und bei < 1 % von Unwohlsein und Lymphknotenschwellung berichtet. Abgeschlagenheit und Kopfschmerzen wurden auch sehr häufig (> 20 %) in der Placebo-Gruppe als Symptome genannt.

Schwere unerwünschte Impferscheinungen (COVID-19 Vaccine Moderna®)
Innerhalb der Studien wurde im direkten Vergleich zur Placebogruppe keine erhöhte Inzidenz von schweren UIE beobachtet.

Einzelfälle von vorübergehenden Gesichtslähmungen (Facialisparesen) innerhalb von einem Monat nach Impfung wurden berichtet. Bis jetzt wird nicht von einem kausalen Zusammenhang ausgegangen. Dennoch soll hier eine Surveillance solcher Manifestationen erfolgen.

Seit der Zulassung in anderen Ländern wurden einzelne Anaphyaxis-Fälle ebenfalls nach der Impfung von COVID-19 Vaccine Moderna® beschrieben. Es gelten deshalb die gleichen Vorsichtsmassnahmen wie bei mRNA-Impfstoff Comirnaty®

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